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zur Vorsorgeuntersuchung

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Wie werden Hämorrhoidalleiden diagnostiziert?

Hämorrhoiden werden durch eine proktologische Untersuchung festgestellt. Diese besteht aus mehreren Untersuchungsschritten, die wir jeweils behutsam durchführen und Ihnen die dabei erhobenen Befunde gleich mitteilen bzw. erklären. Jeder nachfolgende Untersuchungsschritt wird nur dann durchgeführt, wenn der vorangegangene für Sie schmerzfrei war.

Der Ablauf einer proktologischen Untersuchung:

  • Inspektion der Haut im Aftereingangsbereich. Hierbei können wir Analekzeme und weitere Hautveränderungen wie Analfissuren, Marisken, Analvenenthrombosen aber auch Beckenbodensenkungen erkennen.

  • Vorsichtige Austastung des Gewebes außerhalb, innerhalb und oberhalb des Afters.
  • Hierbei können wir Tumore erkennen, die Kraft des inneren- und äußeren Schließmuskels abschätzen, aber auch Folgezustände einer Beckenbodenschwäche lassen sich teilweise ertasten.
  • Ggf. Darstellung des Afterkanals und seiner Gewebsstrukturen mit dem sogenannten Spekulum, einem kleinen, trichterförmigen und spreizbaren Sichtgerät.
    Hierbei können wir die inneren Öffnungen von Analfisteln nachweisen, kleine Hautveränderungen beurteilen etc.
  • Betrachtung der Hämorrhoidalregion mit dem Proktoskop, einem etwa 10 cm langen, beleuchteten Instrument, das vorne offen oder seitlich gefenstert ist.
  • Ggf. Untersuchung des Enddarmes, also der letzten 15-20 cm des Dickdarmes, mit dem Rektoskop. Hierbei können wir Entzündungen und Tumore im Enddarm erkennen.

Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Hämorrhoidalleiden